DENK MAL AM ORT an Mathilde Zuckermann

Vortrag

Sonntag, , 31. Mai 2026, um 14 Uhr

In diesem Jahr engagieren sich Ehrenamtliche in Hamburg zum fünften
Mal für die Initiative DENK MAL AM ORT. Die Hamburger:innen, an deren
Schicksal am früheren Wohnort oder Arbeitsplatz erinnert wird, kamen
aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen und passten nicht in das
Bild des sogenannten „arischen Deutschen“. Gemeinsam ist ihnen, dass
sie aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen durch das NS-Regime verfolgt wurden und Unrecht erlitten.
Die heutige Ruine des Israelitischen Tempels in der Poolstraße stellt
die einzigen Überresten des einst blühenden jüdischen Lebens in der
Neustadt dar. Die Vorderhäuser sind zugleich der letzte Wohnort von
Mathilde Zuckermann, die 1939 in eine Versorgungsanstalt aufgenommen und 1940 in der Tötungsanstalt in Brandenburg an der Havel
ermordet wurde. Mitglieder der Initiative Tempel Poolstraße stellen die
Ruine vor und erinnern an den Lebensweg von Mathilde Zuckermann
und weiteren BewohnerInnen.


Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter:
www.denkmalamort.de


Vortragsort:
Ruine des Israelitischen Tempels
Poolstraße 11–14 (Hinterhof), 20355 Hamburg